Reglement (53001) Maler / Malerin

Original Reglement als PDF
in deutsch
Original Reglement als PDF
in französisch
 
Der folgende Text nur ein kleiner Auszug aus dem Reglement ist.
Für die Prüfung und eventl. Beschwerden, gilt das original Reglement.

         
         
   
2
21

Art. 7
Lehrabschlussprüfung
Durchführung

Allgemeines
1 An der Lehrabschlussprüfung soll der Lehrling zeigen, ob er die im Ausbildungsreglementund im Lehrplan umschriebenen Lernziele erreicht hat.
2 Die Kantone führen die Prüfung durch.
Art. 8 Organisation
1 Die Prüfung wird im Lehrbetrieb, in einem andern geeigneten Betrieb oder in einer Berufsschule durchgeführt. Dem Lehrling müssen ein Arbeitsplatz und die erforderlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Aufgebot wird bekanntgegeben, welche Materialien und Hilfsmittel er mitbringen muss.
2 Der Lehrling erhält die Prüfungsaufgabe erst bei Beginn der Prüfung. Sie wird
ihm, soweit notwendig, erklärt.
Art. 9 Experten
1 Die kantonale Behörde ernennt die Prüfungsexperten. In erster Linie werden Absolventen von Expertenkursen beigezogen.

2 Die Experten sorgen dafür, dass sich der Lehrling mit allen vorgeschriebenen Arbeiten während einer angemessenen Zeit beschäftigt, damit eine zuverlässige und vollständige Beurteilung möglich ist. Sie machen ihn darauf aufmerksam, dass nicht bearbeitete Aufgaben mit der Note 1 bewertet werden.
3 Mindestens ein Experte überwacht dauernd und gewissenhaft die Ausführung der Prüfungsarbeiten. Er hält seine Beobachtungen schriftlich fest.
4 Mindestens zwei Experten beurteilen die Prüfungsarbeiten und nehmen die mündlichen Prüfungen im Fach Berufskenntnisse ab.
5 Die Experten prüfen den Lehrling ruhig und wohlwollend. Sie bringen Bemerkungensachlich an.
22 Prüfungsfächer und Prüfungsstoff
Art. 10 Prüfungsfächer
 
1 Die Prüfung ist in folgende Fächer unterteilt:
a. Praktische Arbeiten 23 Stunden;
b. Berufskenntnisse 3 Stunden;
c. Allgemeinbildung (nach dem Reglement vom 1. Juni 1978 über die Lehrabschlussprüfung in den gewerblich-industriellen Berufen).
2 Die Prüfung in den Praktischen Arbeiten wird an drei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt.
3 Bei besonderen örtlichen Bedingungen kann die Spritzarbeit ausnahmsweise getrennt von den Praktischen Arbeiten, jedoch innert eine
r Woche, geprüft werden.
Art. 11 Prüfungsstoff
1 Die Prüfungsanforderungen bewegen sich im Rahmen der Richtziele von Artikel 5
und des Lehrplans. Die Informationsziele dienen als Grundlagen für die Aufgabenstellung.
  Praktische Arbeiten
 

2 Der Lehrling muss folgende Aufgaben selbständig ausführen7:
1. Vorarbeiten, zum Beispiel
- alte Anstriche, Lackierungen oder Beschichtungen teilweise oder vollständig
entfernen
- Untergründe zur Aufnahme neuer Anstriche, Beschichtungen und Beläge
vorbereiten
- Ausflick-, Ausgleichs- und Spachtelarbeiten ausführen
2. Anstriche, Lackierungen, Beschichtungen, zum Beispiel
- Grundierungen, Zwischenanstriche, Fertiganstriche, Lackierungen, Beschichtungen
in verschiedenen Applikationstechniken ausführen
3. Struktur-, Lasur- und Klebearbeiten, zum Beispiel
- Strukturmassen aufziehen und bearbeiten
- Lasuren und Imprägnierungen ausführen
- Gewebe, Stoffe, Tapeten, Beläge, Armierungs- und Isoliermaterialien
verarbeiten
4. Nachmisch- und Anpassarbeiten, zum Beispiel
- Farbtöne in verschiedenen Materialien nach Muster nachmischen
- Anpassungs- und Ausbesserungsarbeiten ausführen
- Linieren, Fassen, Beschneiden
5. Farbgebung, Fachzeichnen8
5.1 Farbgebungsvorschlag (z. B. Fassade, Innenraum usw.) ausführen
5.2 Farbgebung zu Tapeten oder zu gegebenen Farbtönen ausführen
5.3 nach einer einfachen Vorlage eine Zeichnung erstellen

 

Dies ist eine Zusammenfassung aus dem Reglement.
Für den Inhalt übernehmen wir keine Haftung.
 
   
         
         

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 20.02.2017